Qualität und Umwelt
Die gleich bleibend hohe Qualität aller Bergader Käsespezialitäten ist wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie. Um die selbst gesetzten Qualitätsziele erreichen zu können und diese gegenüber den Kunden zu dokumentieren, baut die Qualitätspolitik der Bergader Privatkäserei auf verschiedene Säulen: Neben einer ständigen Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystem (analog QMS ISO 9001:2000), erfolgt die Umsetzung der Anforderungen aus den Foodstandards IFS und BRC. Zusätzlich übernimmt die Käserei mit der Einführung des EG-Öko-Audits (EMAS) Verantwortung für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat.
Milchqualität
Guter Käse beginnt mit guter Milch. Darum legt die Bergader Privatkäserei großen Wert auf eine enge und langfristige Zusammenarbeit mit ihren Milchlieferanten. Für die Käseherstellung wird ausschließlich die Milch der Bergader-Vertragsbauern verarbeitet. Das sind rund 1.500 Höfe im bayerischen Alpenvorland und im österreichischen Innviertel.
Die meisten werden von den Milchsammelfahrzeugen täglich zur Milchabholung angefahren. Gleichzeitig pflegen Hofberater einen engen Kontakt zu den Bauern,
informieren über Hygiene- oder Fütterungsmaßnahmen und besprechen bei Bedarf Verbesserungsmöglichkeiten.
Das Ergebnis ist eine nachweisbar überdurchschnittlich hohe Milchqualität:
Über 99 Prozent aller Bergader-Milchlieferanten erreichen bei den vorgeschriebenen Milchqualitätsuntersuchungen die Güteklasse S-Klasse oder I.
Das sind die höchstmöglichen Qualitätsstufen für Milch. Nur wenn die Hygiene bei der Milcherzeugung optimal ist und zugleich eine ausgeglichene Fütterung der Milchkühe erfolgt,
sind solche Spitzenleistungen möglich.
Qualitätsmangementsystem
Bereits im Jahr 1994 wurde ein umfassendes Qualitätsmangementsystem nach der neu entwickelten Norm DIN EN ISO 9001:1994 eingeführt und zertifiziert. Es dient zum einen der Strukturierung und der Systematisierung aller Organisationsabläufe und unterstützt auf der anderen Seite den ständigen Verbesserungsprozess im Unternehmen. Die Bergader Privatkäserei war damit die erste deutsche Käserei, die diese umfassende Kontrolle des gesamten Herstellungsprozesses etablierte. Im Juli 2004 erhielt das Unternehmen auch die Zertifizierung nach der überarbeiteten Version DIN EN ISO 9001:2000. Bis heute erfüllen alle im Unternehmen ablaufenden Prozesse die Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems. Es umfasst weiter reichende Maßnahmen als „nur“ die Kontrolle von Laborparametern, denn es systematisiert alle wichtigen Prozessabläufe und dient so der umfassenden Sicherheit und hohen Qualität der Bergader-Käseprodukte.
Foodstandards
Mit der Erfüllung des IFS (International Food Standard) und des BRC (British Retail Consortium) erbringt die Bergader Privatkäserei auch gegenüber ihren nationalen und internationalen Handelspartnern den Nachweis, dass im gesamten Herstellungsprozess höchst mögliche Sicherheit und Sorgfalt walten. Das Maßnahmenbündel der Foodstandards greift in allen Abteilungen, von der Unternehmensleitung über Produktentwicklung, dem Ein- und Verkauf, den Rohstoff- und Zwischenproduktprüfungen bis zu den Endproduktkontrollen in der Produktion, der Anlagenwartung, der Auslieferung und beim Kundendienst.
Umwelt-Managementsystem
Produktqualität und Umweltschutz sind bei der Bergader Privatkäserei eng miteinander verknüpft. Bereits seit Mitte der 80er Jahre engagiert sich das Unternehmen für den Umweltschutz. Eine unversehrte Natur und die herrliche Landschaft des bayerischen Voralpenlandes sind die Markenzeichen der Gemeinde Waging am See, dem Stammsitz der Bergader Privatkäserei. Als größter Arbeitgeber der Region übernimmt Bergader so Verantwortung für den Erhalt des Lebensraums. Mit der freiwilligen Umsetzung der EG-Öko-Auditverordnung (EMAS) hat man sich hohe Ziele gesteckt. Die Verordnung umfasst ein System zur Bewertung sowie Anforderungen zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes.
Bergader hat sich damit verpflichtet, Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung vorzunehmen, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Alle ablaufenden Prozesse werden überprüft: Neben den innerbetrieblichen, sind dies auch die Beziehungen zu den Lieferanten oder dem Lebensmittelhandel. Es gilt, den Einsatz natürlicher Ressourcen wie Energie und Wasser zu minimieren. Gleichzeitig ist die Reduzierung der Müllmenge erklärtes Ziel: Durch bewusste Einkaufspolitik und die konsequente Trennung stofflicher und energetischer Wertstoffe reicht für die Käserei eine 240-Liter-Restmülltonne – und das bei 14-tägiger Leerung. Das entspricht etwa der Abfallmenge, die ein normaler Familienhaushalt im Durchschnitt produziert.
- Bergader Umwelterklärung 2007 (pdf-Datei ca. 250kb)
- Registrierungsurkunde EMAS
- Öko-Validierungsurkunde
- Umweltpakt Bayern
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