Frage der Woche: Ist es ratsam Käse zur Aufbewahrung einzufrieren?

Veröffentlicht am Donnerstag, den 11. Mai 2017

Ein Käse reift bis zu seinem Verzehr weiter und entwickelt dabei das für ihn typische Aroma. Durch das Einfrieren wird dieser Prozess gestoppt, die Reifekulturen sterben ab. Hinzu kommt: Je höher der Wassergehalt eines Käses ist, desto mehr Kristalle entstehen beim Gefrieren, die die ursprüngliche Konsistenz des Käseteigs zerstören. Weichkäsespezialitäten zum Beispiel setzt das Einfrieren und Auftauen nicht nur geschmacklich sondern auch äußerlich sehr stark zu. Nach dem Auftauen wird der Käse oft bröckelig oder schmierig, schmeckt wässrig und sieht nicht mehr appetitlich aus. Um den „Schaden“ noch im Rahmen zu halten, sollten Sie den Auftauprozess langsam – am besten im Kühlschrank – von statten gehen lassen.

Bleiben tatsächlich einmal größere Mengen Käses nach einem Essen übrig, sollten Sie den eingefrorenen Käse am ehesten zum Kochen verwenden. Beim Überbacken von Aufläufen, Gratins oder als Topping für Pasta spielt die Konsistenz nach dem Auftauen keine so große Rolle. Grundsätzlich gilt: Käse, der im Stück eingefroren wird, bleibt frischer, als in Scheiben geschnittener. Dabei eignen sich feste und halbfeste Schnittkäse besser zum Einfrieren als Weichkäse. Ratsam ist, den Käse luftdicht in Frischhaltedosen oder Gefrierbeuteln einzufrieren. Für Ihre Augen, Nase und Gaumen reizvoller ist es allerdings, auf eingefrorenen Käse wenn möglich zu verzichten.

Hier entsteht die Milch für unsere Bergader Käsespezialitäten

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Bergader Milchlieferanten nach Region.

Bergader Milchbauern-Karte