Frage der Woche: Macht Käse süchtig?

Veröffentlicht am Donnerstag, 8. September 2016

Dass bei intensivem Käsekonsum „Suchtgefahr“ bestehen könnte, ist ein Mythos. Was hingegen tatsächlich stimmt: Käse kann unsere Stimmung positiv beeinflussen.

Das haben verschiedene Studien nachgewiesen. Das gesunde und genussvolle Lebensmittel ist nämlich einer der ergiebigsten Lieferanten für die Aminosäure Tryptophan. Sie bildet die Basis für den Hirnboten- und körpereigenen Gute-Laune-Stoff Serotonin. Ausgangspunkt für die Sucht-Gerüchte ist ein anderer Stoff, das Casomorphin. Es entsteht bei der Verdauung des Milchproteins Casein. Dem Casomorphin wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben, es dient ursprünglich einer Stärkung der Mutter-Kind-Bindung. Allerdings: Um eine spürbare Wirkung im Körper zu entfalten, müssten Käsefans schon hunderte Kilo in kürzester Zeit verzehren – ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb besteht auch für überzeugte Käse-Genießer keinerlei „Suchtgefahr“.

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