Bergader Wissensbissen: Löcher im Käse

Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Juni 2015

Wie kommen eigentlich die Löcher in den Käse? Die Antwort auf diese oft gestellte Frage erfahren Sie in unseren Bergader Wissensbissen. 

Zu Beginn der Käseherstellung werden der Milch Labenzyme und speziell gezüchtete Bakterien beigefügt. Diese sorgen dafür, dass sich der feste Teil der Milch, der Käsebruch, vom flüssigen Teil, der Molke, trennt. Aus dem Käsebruch entstehen je nach Art und Länge der anschließenden Reifung die unterschiedlichen Käsesorten. 

Während der Reifungszeit bauen die zugesetzten Bakterien Milchzucker und Milchsäure ab, dabei entsteht Kohlendioxid. Da das Gas nicht durch den Käseteig entweichen kann, sammelt es sich in unterschiedlich großen Hohlräumen in der Käsemasse an und bildet so die „Löcher“ im Käse.

Ob der Käse später große Löcher hat, wie unser Bergbauern Käse mild-nussig oder kleine, wie der Bergbauern Käse Butterkäse, hängt von der Art und der Menge der Bakterien sowie der Festigkeit des Teigs ab. 

Wir wünschen Ihnen viel Genuss mit unseren Käsespezialitäten von Bergader!