Bergader Privatkäserei für langjähriges Engagement im Umweltpakt Bayern geehrt

Veröffentlicht am Freitag, 30. September 2011.

München/Waging am See. Zusammen mit 119 weiteren oberbayerischen Unternehmen, allesamt Teilnehmer am Umweltpakt Bayern von der ersten Stunde an, wurde die Bergader Privatkäserei von Staatsminister Dr. Markus Söder im Rahmen eines Festakts für ihr langjähriges Engagement im betrieblichen Umweltmanagement ausgezeichnet. Laut Söder sind die Oberbayern die Pioniere des Umweltpakts. Dessen Ziel ist es bis heute, auf der Basis von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit das Engagement der bayerischen Unternehmen im Bereich Umweltschutz zu stärken und weiter auszubauen. „Als wichtige Vorbilder leisten unsere Umweltpaktteilnehmer ihren Beitrag für ein nachhaltig umweltfreundliches Lebensland Bayern“, so Söder. Aktuell nehmen in Oberbayern mehr Unternehmen als in jedem anderen Regierungsbezirk am Umweltpakt Bayern teil: knapp 1.100 Betriebe mit rund 263.000 Beschäftigten, vom kleinen Ein- oder Zwei-Mann-Handwerksbetrieb bis zu Weltkonzernen.

Bayerns Umweltminister Dr. Markus Söder ehrt die Bergader Privatkäserei, vertreten durch den Bergader Umweltbeauftragten Jürgen Dorfer, für ihr langjähriges Engagement im Umweltpakt Bayern.

Bayerns Umweltminister Dr. Markus Söder ehrt die Bergader Privatkäserei, vertreten durch den Bergader Umweltbeauftragten Jürgen Dorfer, für ihr langjähriges Engagement im Umweltpakt Bayern.

Im Umweltpakt Bayern verpflichten sich Unternehmen zu freiwilligen zusätzlichen Umweltschutzleistungen. Mit dem „Umweltpakt regional“ soll nun auch ein ökologisches Wirtschaften vor Ort gestärkt werden. Derzeit sind in ganz Bayern über 3.200 Unternehmen Mitglied - mit Erfolg. Ihr Engagement für den Umweltschutz lässt sich messen: Bei 88 Prozent der Teilnehmer, die den Umweltschutz fest in ihre Betriebsabläufe integriert haben, konnte die Umwelt deutlich profitieren etwa durch Abwasserreduzierung. 61 Prozent konnten dauerhaft Kosten einsparen durch effizienteren Energie- und Ressourceneinsatz. „Der Umweltpakt verbindet das ökologisch Sinnvolle mit dem ökonomisch Rentablen. Das ist ein Gewinn für Unternehmer und Umwelt“, so Söder.

Aktuelle Beispiele aus unserem Umweltprogramm:

  • Kesselspeisewasser-Vorwärmung durch Fegedampf-Wärmetauscher.
    Reduzierung der erforderlichen Wärmeproduktion über Gaskessel.
    Einsparung von circa 170.000 KWh Gas/Jahr sowie Reduzierung der CO2-Emissionen um circa 30 to/Jahr.
  • Installation einer neuen Kälteanlage für die neue Fertigwarenkühlzone.
    Reduzierung der Einsatzmengen von klimarelevanten Kühlmitteln mit Ozon-Schädigungs-Potential durch Ammoniak-Anlage.
    Dadurch Einsparung Stromverbrauch: für die gleiche Kälteleistung benötigt die neue Kälteanlage rund 20% weniger Strom. Dies entspricht circa 82 MWh/a und einer Reduzierung der CO2-Emissionen um ca. 50 to/a.