Sind Kühe wirklich nicht lila? - Wie wird aus Milch Käse gemacht? Kinderferienprogramm bei der Bergader Privatkäserei
Veröffentlicht am Freitag, 22. August 2008.
Während der Sommerferien sind bei den vielen Kindern in der Region die Ferienprogramme der Städte und Gemeinden eine gern gesehene Abwechslung. Neben Fußballspielen, Wandern oder Kochen stand in Waging für die Kids das „Käse-Machen“ auf dem Programm.
Treffpunkt war bei der Bergader Privatkäserei. Von dort aus ging es zunächst einmal dorthin, wo die Milch herkommt – auf den Bauernhof. Auf dem Rambichler-Hof von Martin und Irmgard Thaller konnten sich die Kinder nicht nur mit eigenen Augen davon überzeugen, dass Kühe wirklich nicht lila sind. Von Bauer Martin haben sie auch erfahren, was die Kühe und Kälber so den ganzen lieben Tag machen, wie viel und was sie am liebsten fressen und dass eine ausgewachsene Kuh im Laufe des Tages rund 120 Liter Wasser trinkt.
Bevor der Käse fertig ist werden noch frische Kräuter geschnitten. Sie verleihen dem Käse einen besonderen Geschmack.
Nachdem das alles geklärt war und sich alle Kinder bei eine herzhaften Brotzeit gestärkt hatten, war die nächste Station das CTC Trainingcenter von Bergader in Waging. Hier lernten die Kinder nicht nur, wie man Käse macht und welche Sorten es gibt, sondern sie durften sogar selbst Hand anlegen. Gemeinsam mit Iris Finsterle, diplomierte Käsesommelière von Bergader, stellten die Kinder ihren eigenen Frischkäse her. Den selbstgemachten Käse und ein wohlverdientes Käsediplom durfte natürlich jeder mit nach Hause nehmen.
Das Schneiden des Käsebruchs mit der Käseharfe ist einer der wichtigsten Arbeitsschritte beim Käsemachen. Hier ist viel Gefühl gefragt!
